Hortensien durch den Winter bringen – Bernd zeigt Dir, wie!

Hortensien Bernd mit Pflanze

Bernd gibt dir Tipps, wie Du Deine Hortensien am besten auf den Winter vorbereitet und sie währenddessen optimal versorgst. 

Hortensien durch den Winter bringen – Bernd zeigt Dir, wie!

Es beginnt im Mai. Angetrieben durch die Wärme und das Licht der Sonne öffnen sich die Knospen der Hortensien, welche Deinen Garten anschließend mit einer Welle aus Farbe überschwemmen. Rot, Blau, Violett, Rosa – Hortensien präsentieren sich in zahlreichen Facetten, was jedoch nur ein Grund für ihre Beliebtheit ist.

Die prächtig blühenden Pflanzen sind zudem auch recht pflegeleicht. Nicht umsonst findest Du sie in zahlreichen deutschen Gärten. Dort wachsen sie fast ungestört heran – fast. Viele Hortensien haben eine Schwachstelle: Kälte. Harte Winter können den Wasser verschlingenden Blütenträgern schaden. Das ist kein Wunder, wenn man bedenkt, wo sie herkommen. Im Osten Asiens – der ursprünglichen Heimat der Pflanzen – sinken die Temperaturen nur selten weit unter 0 °C. Hier in Deutschland kann es daher zu Problemen kommen.

Jahrhundertelange Züchtung haben die Hortensie aber weitestgehend auf die hiesigen Temperaturen vorbereitet. Viele Sorten schaffen es ohne Frostbeulen durch den Winter. Die weniger winterfesten Sorten bekommst Du mit den richtigen Tricks auch durch die kalte Jahreszeit. Diese Tricks verrät Dir Bernd natürlich gerne. Schließlich möchte er, dass Du genauso viel Spaß mit Deinen Hortensien hast wie er.

Hortensien sind Bernd's Leidenschaft. Er züchtet den bunten Gartenschmuck schon seit Jahrzehnten und weiß daher genau, was die Pflanzen brauchen, um prächtig zu gedeihen und harte Winter zu überstehen. Alle Tipps, Tricks und weitere wissenswerte Informationen teilt er Dir in diesem umfangreichen Ratgeber zum Thema winterharte Hortensien mit.

Alles, was Bernd Dir zu berichten hat:

  • Welche Hortensien sind winterhart?
  • Bernd's Tipps und Tricks: Die richtige Pflege beginnt beim Einpflanzen
  • Warm einpacken: So schützt Du Deine Hortensien vor kalten Temperaturen
  • Kübelhortensien winterhart machen – Bernd hilft
  • Kleine Topfhortensien überwintern – so geht’s
  • Warum schadet Wärme der Hortensie?
  • Sind Hortensien winterhart? Bernd fasst noch einmal alles zusammen

Welche Hortensien sind winterhart?

Es existieren rund 80 verschiedene Hortensienarten und diese Arten teilen sich noch einmal in mehrere Sorten auf. Nicht jede Sorte verträgt niedrige Temperaturen gleich gut. Aus diesem Grund stellt Dir Bernd an dieser Stelle einige Arten und die dazugehören Sorten vor. Viele davon findest Du auch in Bernd's Onlineshop, wo Du sie Dir schnell und unkompliziert kaufen kannst.

Bauernhortensien 

Hydrangea macrophylla – so heißt diese Hortensienart unter Wissenschaftlern. Sie wird aber auch Gartenhortensie genannt. Hierbei handelt es sich um die beliebteste Art. Die großen ballförmigen Blüten der Bauern- bzw. Gartenhortensie haben schon viele Gärtner in ihren Bann gezogen. Ihre Beliebtheit lässt sich aber nicht allein auf ihre Optik zurückführen, denn die Bauernhortensie ist auch recht robust und weitestgehend winterhart. Vor allem die Sorten Endless Summer und Forever & Ever sind gerüstet für den Winter. Übrigens: Beide Sorten gibt es in Bernd's Onlineshop.

Rispenhortensie

Die Hydrangea paniculata trägt ihren Namen aufgrund ihrer Blütenform. Sie ist zwar nicht ganz so beliebt wie die Bauernhortensie, hat aber auch viele entscheidende Vorteile. Rispenhortensien werden in der Regel besonders groß. Einige Exemplare wachsen bis zu 300 cm in die Höhe. Natürlich sind auch diese Pflanzen abgehärtet gegen Frost. Die Wintermonate überstehen Hortensien dieser Sorte also oftmals auch ganz ohne Hilfe.

Samthortensien

Wer einmal über die Blätter dieser Hortensien streicht, weiß sofort, warum sie so heißen. Ihr wissenschaftlicher Name ist Hydrangea sargentiana. Frost macht ihnen nichts aus und darüber hinaus sind sie sehr beliebt bei Bienen.

Schneeballhortensie

Auch diese Art ist winterhart, was jedoch nicht der Grund für den Namen ist. Die Schneeballhortensie heißt, wie sie heißt, weil sie in den Monaten von Juni bis September große, runde und weiße Blütenstände bekommt. Am beliebtesten ist die Sorte Annabell. Der lateinische Name lautet übrigens Hydrangea arborescens.

Kletterhortensie

Hydrangea petiolaris, wie diese Hortensienart auch genannt wird, blüht von Juni bis August. Du hast es wahrscheinlich schon erraten: Pflanzen dieser Art können klettern. Sorten wie Seminola kommen für gewöhnlich unbeschadet durch den Winter und die Blüten locken jeden Sommer erneut zahlreiche hungrige Bienen und andere Insekten in deinen Garten.

Tellerhortensien

Neben den Bauernhortensien sind auch die Tellerhortensien (Hydrangea serrata) Bernd's Favoriten. Er mag vor allem die Sorten Black Diamond – Dark Angel Red, Forever & Ever – Tellerhortensie Blau, Love You Kiss, You & Me Romance, Forever & Ever – Tellerhortensie Rosa und Black Diamond – Dark Angel Purple. Natürlich kannst Du diese winterfesten Sorten bei Bernd kaufen. Er freut sich, wenn diese schönen Pflanzen mit ihren tellerförmigen Blüten in zahlreichen Gärten strahlen.

Endless Summer und Forever & Ever – die ganz besonderen Sorten unter den Hortensien

Ein Großteil der Hortensien blüht nur einmal im Jahr. Deswegen ist es so dramatisch, wenn sie ihre Blüten durch Frost verlieren. Eine Ausnahme stellen diese zwei Sorten dar: Endless Summer und Forever & Ever. Beide Sorten sind remontierend, das heißt – vereinfacht gesagt –, dass sie zweimal im Jahr blühen. Falls einer der Blütensätze im Winter verloren geht, kann immer noch der zweite Satz austreiben und wenn die Pflanze die kalte Saison gänzlich unbeschadet übersteht, dann kannst Du Dich über ein besonders blütenreiches Jahr freuen.

Sobald die ersten Blüten verwelken und an Attraktivität verlieren, kannst Du sie abschneiden. Die zweite Blüte lässt dann nicht lange auf sich warten und taucht Deinen Garten erneut in ein Farbenmeer. Bernd hat verschiedene Züchtungen dieser beiden Sorten für Dich im Angebot. Er liefert Dir blaue Bauernhortensien der Sorte Endless Summer und kräftig rote Forever-and-Ever-Bauernhortensien. Darüber hinaus hat er auch noch Tellerhortensien der Sorte Forever & Ever in den Farben Blau und Rosa für Dich.

Halb Strauch, halb Staude

Bauern- und Tellerhortensien haben sowohl Eigenschaften von Sträuchern als auch von krautigen Pflanzen. Man nennt sie auch Halbsträucher. Diese Pflanzen haben eines gemein: Bei ihnen verholzen lediglich die älteren Triebe. Die noch jungen Triebe der aktuellen Vegetationsphase bleiben krautig und dort bilden sich in der Regel auch die Blüten der Pflanzen. Dies geschieht jedoch nicht erst im Jahr der Blüte, sondern davor. Während die Teller- und Bauernhortensien noch ihre Blüten tragen, bilden sich schon die Knospen, aus denen im Folgejahr die neuen Blüten entspringen. Meistens passiert das schon gegen Ende des Sommers oder zu Beginn des Herbstes.

Diese Knospen sind selbstverständlich etwas empfindlicher als die verholzten und älteren Triebe. Falls der Frost sie dahinrafft, heißt das normalerweise, dass die Pflanzen im nächsten Jahr keine Blüten tragen werden. Hierzulande passiert das recht selten. Die Temperaturen sinken kaum so weit unter null. Im Osten Deutschlands, wo es aufgrund des kontinentalen Klimas größere Temperaturschwankungen gibt, können manche Nächte eine zerstörerische Wirkung auf Deine Hortensien haben.

Normale winterliche Temperaturen, wie Du sie gewohnt bist, sind für die meisten Hortensien also in Ordnung. Eine einzige Nacht mit frostigen Temperaturen von minus 20 Grad kann die Blüten jedoch zerstören. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen überleben Deine Pflanzen auch so extrem niedrige Temperaturen.

Hortensie rosa Garten

Bernd's Tipps und Tricks: Die richtige Pflege beginnt beim Einpflanzen

Wenn es um die Aufzucht und Pflege von Hortensien geht, ist Bernd ein absoluter Experte. Er hat schon viele Pflanzen über viele Winter gebracht und jetzt möchte er auch Dir dabei helfen. Bernd liebt seine Hortensien und kann nicht zulassen, dass sie von Frost beschädigt werden. Nimm Dir seine Tipps zu Herzen und erfreue Dich Jahr für Jahr an der Blütenpracht in Deinem Garten.

Niedrige Temperaturen können Deine Hortensien beschädigen. Besonders niedrige Temperaturen werden häufig von Osten aus mit dem Wind in deinen Garten getragen. Mit dem richtigen Standort schützt Du Deine Hortensien vor den eisigen Ostwinden. Denke aber daran, dass die Pflanze am Ende auch vor übermäßiger Sonneneinstrahlung geschützt ist. Wenig Sonne, keine Ostwinde – so sieht der perfekte Standort für Hortensien aus.

Neben dem Standort spielt auch das Timing beim Einpflanzen eine wichtige Rolle. Du möchtest Deinem Blüten tragenden Zierstrauch genug Zeit zum Einleben geben. Pflanze ihn also im Spätsommer ein. So kann die Hortensie kräftige Wurzeln bilden und sich so auf den Winter vorbereiten. Beim Einpflanzen solltest Du außerdem darauf achten, dass die Hortensie ihre Wurzeln in den richtigen Boden schlägt. Viel Humus ist optimal und hilft der Pflanze beim Wachsen.

Die wichtigsten Einpflanztipps noch einmal im Überblick:

  • Schütze deine Hortensien vor Ostwinden
  • Pflanze deine Hortensien im Idealfall im Spätsommer ein
  • Gib den Pflanzen einen humusreichen Boden

Warm einpacken: So schützt Du Deine Hortensien vor kalten Temperaturen

Nachdem die Hortensien eingepflanzt sind, geht die Pflege weiter. Nur so gelingt es Dir, die blühfreudigen Pflanzen sicher in die nächste Saison zu bringen. Die folgenden Tipps haben sich in der Vergangenheit bewährt. Wende sie also auch bei der Pflege Deiner Hortensien an. Dabei ist es ganz egal, ob Deine Hortensien als winterhart gelten oder nicht. Sinkt die Temperatur zu stark, haben auch die winterharten Pflanzen Probleme.

Das erste, was Du tun solltest, ist nichts. Lasse die einst bunten und nun verblühten Blätter an deiner Pflanze hängen. Sie bieten einen Schutz für die noch jungen Triebe und können verhindern, dass Frost sie beschädigt.

Falls der Wetterbericht Frost ansagt, solltest Du Dich außerdem mit Kompost, Rindenmulch oder Gartenerde bewaffnen. Schütze damit den Wurzelhals deiner Pflanzen. Die Schicht aus Mulch oder Erde soll ungefähr zehn Zentimeter hoch sein.

Sinken die Temperaturen noch weiter, musst Du zu einem Pflanzenvlies greifen. Ein Jutesack eignet sich ebenfalls. Damit deckst Du Deine Hortensien vorsichtig zu, um sie vor dem Frost zu schützen. Lege das Vlies oder den Sack aber nicht einfach auf die Pflanzen, sondern stütze ihn mithilfe von Pflanzenstützen, Bambusstäben oder ähnlichen Materialien. Falls es nämlich auch noch schneien sollte, kann das Gewicht des Schnees deine Pflanzen beschädigen. Das weiße Pulver sammelt sich auf der Oberfläche des Vlieses, wird schwerer und bringt die Zweige dann eventuell zum Einknicken.

Eine Warnung von Bernd: Es ist wichtig, dass Du einen luftdurchlässigen Stoff zur Abdeckung der Pflanzen benutzt. Plastikfolie hält die Hortensien zwar warm, sie lässt aber auch keine Feuchtigkeit entweichen. Die feuchte Luft staut sich also unter der Folie, was dazu führt, dass Schimmel entsteht. Die Kälte ist dann nicht mehr das größte Problem der Hortensien.

Zu guter Letzt darfst Du nicht vergessen, Deine Hortensien zu gießen. Im Winter brauchen sie zwar wesentlich weniger Wasser als im Sommer, wenn sie aber nicht gegossen werden und es nicht regnet, dann vertrocknen die Pflanzen. Das gilt insbesondere für Hortensien, die an einem Ort stehen, der vor Regen geschützt ist.

Alle wichtigen Pflegetipps auf einem Blick:

  • alte Blüten nicht abschneiden
  • Wurzelhals mit Kompost, Rindenmulch oder Gartenerde schützen
  • Hortensien mit Pflanzenvlies abdecken
  • auch im Winter an das Gießen denken
Hortensie gefroren Schnee

Kübelhortensien winterhart machen – Bernd hilft

Viele Hortensien können auch im Kübel gehalten werden. Beide von Bernd's Lieblingsarten – die Bauern- und die Tellerhortensien – fühlen sich auch in Terrakotta sehr wohl. Dort gelten aber andere Bedingungen. Die Kübelhortensien bedürfen einer besonderen Zuwendung. Bernd erklärt Dir hier, was Du machen musst, damit auch Deine Kübelhortensien im Winter nicht erfrieren.

Fangen wir bei Pflanzen an, die in Töpfen bzw. Kübeln stehen, deren Durchmesser mindestens dreißig Zentimeter beträgt. Solche Exemplare dürfen den Winter nämlich auch im Freien verbringen. Die schweren Töpfe und Kübel können im Winter also auf dem Balkon oder der Terrasse stehen bleiben.

Im Sommer brauchen Deine Hortensien noch Dünger, um zu wachsen. In der letzten Phase der warmen Jahreszeit ist es jedoch besser, wenn Du auf zusätzlichen Dünger verzichtest. So haben die Triebe eine Chance, auszureifen. Auch bei den Topfhortensien bieten die alten Blüten den neuen Knospen einen guten Schutz gegen die Kälte.

Das bietet jedoch nur einen Schutz von oben. Wie hälst Du die Unterseite – die Wurzeln – ihrer Pflanze warm? Bernd weiß Bescheid: mit einer dicken Platte aus Holz, Terrakotta oder Styropor. Stelle Deine Topfhortensien auf eine solche Platte. Sie isoliert und lässt keine Kälte an den Topf. Achte aber darauf, dass das Wasser immer noch problemlos ablaufen kann. Du möchtest doch nicht, dass trotz all deiner Mühen, deine Hortensie am Ende aufgrund von Staunässe und Wurzelfäule eingeht.

Stelle den Topf samt Pflanze daher auch an einen trockenen Ort, der sicher vor Regen ist. Dieser Ort ist optimalerweise auch schattig und vor Wind geschützt. Bernd empfiehlt einen Platz direkt neben einer Hauswand.

Der nächste Schritt lautet: Einpacken! Schnappe Dir herkömmliche Luftpolsterfolie und wickle sie in mehreren Lagen um den Topf deiner Pflanze. Zugegeben: Das sieht nicht sonderlich schön aus und deswegen folgt auf die Folie eine Schicht mit einer Kokosmatte. Lege auch die Kokosmatte um den Topf und befestige sie am besten mit einem Juteseil oder einen Pflanzenband. Die Matte soll mindestens zehn Zentimeter höher als der Topf sein. Denn nachdem Du sie am Topf befestigt hast, füllst Du den Topf mit Laub auf. 

Lasse Dir Zeit mit dem Einpacken. Deine Hortensien vertragen ein bisschen Kälte. So haben sie außerdem die Möglichkeit, sich an die niedrigen Temperaturen zu gewöhnen. Das steigert die Chancen, dass sie gesund und ohne Schäden durch den Winter kommen.

Bei extremen Minustemperaturen empfiehlt Bernd zudem noch eine Haube aus Pflanzenvlies wie bei den frei stehenden Hortensien. Auch hier gilt: Stütze das Vlies mit Bambusstäben, Rankhilfen o. Ä. ab, damit etwaiger Schneefall die Pflanzen nicht zerstören kann.

Mit diesen Tipps sollten Deine größeren Kübelhortensien sicher in den Frühling kommen. Für Deine kleineren Pflanzen musst Du aber andere Vorkehrungen treffen. Hier sind wieder andere Tipps gefragt, die Bernd natürlich auch auf Lager hat.

Bernd fasst für Dich alles zusammen:

  • kein Dünger mehr im Spätsommer
  • Topf auf Styropor-, Holz- oder Terrakottaplatte stellen
  • Pflanzen vor Regen und Wind schützen
  • Topf in Luftpolsterfolie und Kokosmatte einwickeln, sobald es richtig kalt wird
  • Hortensien bei starkem Frost mit Pflanzenvlies abdecken

Kleine Topfhortensien überwintern – so geht’s

Je kleiner, desto empfindlicher – wenn der Durchmesser des Topfes der Hortensien geringer als 30 Zentimeter groß ist, dann gehört die Pflanze ins Haus. Dort gelten wieder andere Pflegebedienungen. Mit Bernd's Unterstützung bekommst Du aber auch das in den Griff.

Hortensien mögen keine Eiseskälte. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass sie Wärme bevorzugen. Ein kühler Ort ist im Winter der ideale Lagerplatz. Das Thermometer sollte rund zehn Grad zeigen. Halte aber nicht nur das Thermometer im Auge. Werfe von Zeit zu Zeit auch einen Blick auf das Hygrometer. Hortensien fühlen sich bei niedriger Luftfeuchtigkeit am wohlsten. Ist die Luft zu feucht, droht Schimmel.

Bernd's Hinweis: Diese Art der Lagerung eignet sich auch für größere Kübelhortensien. Sie ist jedoch nur empfehlenswert, wenn es draußen für längere Zeit äußerst kalt wird. Die ideale Lagertemperatur liegt dann zwischen drei und fünf Grad. Solche Temperaturen erreichst Du mit einem Kalthaus. Das ist nichts anderes als ein Gewächshaus, welches nicht beheizt wird. Hier ist es wichtig, dass das Glashaus keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommt. Dadurch würde es sich unnötig aufheizen, was zu starken Temperaturschwankungen führt, was wiederum Stress für die Hortensien bedeutet.

Warum schadet Wärme der Hortensie?

Es kostet den Hortensien viel Kraft, all die Blüten im Sommer zu öffnen. Aus diesem Grund brauchen sie im Winter eine Pause. Helligkeit und hohe Temperaturen suggerieren den Pflanzen aber, dass der Frühling bzw. der Sommer hereinbricht. Das ist das Signal zum Arbeiten. Die Pflanzen würden nicht zur Ruhe kommen und wahrscheinlich später auch weniger neue Blütenknospen bilden. Nur wenn es kühl und dunkel ist, können die Hortensien ihren Winterschlaf einlegen. Darüber hinaus steigt bei warmer Lagerung die Gefahr, dass sich Schildläuse auf der Hortensie niedersetzen. Zusammenfassend lässt sich also sagen: Hortensien überwintern bevorzugt an dunklen Orten bei kühlen Temperaturen ohne Frost.

Weiße Rispenhortensien im Beet

Sind Hortensien winterhart? Bernd fasst noch einmal alles zusammen:

Wie Du siehst: Es ist nicht so schwer, Hortensien durch den Winter zu bringen, vor allem wenn Du Dich an Bernd's Tipps hältst. 

  • Hortensien sind größtenteils winterhart
  • starker Frost kann die Blüten ruinieren
  • Sorten wie Forever & Ever sowie Endless Summer blühen zweimal im Jahr
  • größere Kübelhortensien müssen gut verpackt und vor Kälte geschützt werden
  • kleine Topfhortensien sollen im Haus bei niedrigen Temperaturen und wenig Licht überwintern

Bernd drückt seine grünen Daumen für Dich und hofft, dass Du viele Jahre lang mit blütenreichen Sommern gesegnet wirst.

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