Bernd's Ratgeber zum Thema Krankheiten und Schädlinge bei Hortensien

Hortensien Bernd mit Pflanze

Im folgenden kannst Du Dir den ausführlichen Ratgeber von Bernd zu Krankheiten und Schädlingen bei Hortensien anschauen oder Du rufst Bernd's Team einfach mal an.

Krankheiten und Schädlinge bei Hortensien – Bernd’s Profitipps für Deinen gekränkten Liebling

Hortensien erfreuen uns jedes Jahr mit ihrer farbenfrohen Blüte zwischen Juni und August. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Pflanzen im Kübel oder im Beet wachsen. Allerdings kommt es häufig vor, dass die Hortensien trotz vermeintlich guter Pflege nicht richtig blühen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, denn die schönen Blumen sind grundsätzlich nicht besonders anfällig für Krankheiten oder Schädlinge.

Allerdings bedarf es für ein gutes Wachstum und eine schöne Blüte optimaler Bedingungen. Neben Standort und anderen Umweltfaktoren benötigen Hortensien ausreichend Nährstoffe, um gut zu gedeihen. Oft sorgt ein nährstoffarmer Boden dafür, dass sich die Blüten der Pflanze aufgrund verschiedener Mangelerscheinungen unschön verfärben. Was genau Du beachten musst, wirst Du in diesem Ratgeber erfahren.

Solltest Du anschließend noch Fragen zu einzelnen Punkten und Deinen Hortensien haben, erreichst Du Gärtner Bernd und sein kompetentes Team telefonisch unter 04445 / 9869446 oder schreibe eine Nachricht.

Folgendes wirst Du in Bernd‘s Ratgeber für Hortensien lernen:

  • Wissenswertes über Hortensien

  • Hortensien Krankheit Nr. 1: Echter und falscher Mehltau

  • Hortensien Krankheit Nr. 2: Grauschimmel

  • Hortensien Krankheit Nr. 3: Blattfleckenkrankheit

  • Hortensien Krankheit Nr. 4: Nährstoffmangel

  • Hortensien Schädling Nr. 1: Spinnmilben

  • Hortensien Schädling Nr. 2: Blattläuse

  • Hortensien Schädling Nr. 3: Wollläuse

  • Präventivmaßnahme: Hortensien schneiden oder nicht?

  • Bernd’s Profitipps im Überblick


Wissenswertes über Hortensien

Zur Familie der Hortensiengewächse (lat. Hydrangea) zählen insgesamt circa 70 unterschiedliche Arten. Diese sind hauptsächlich in Asien und Europa heimisch. Grundsätzlich bevorzugen Hortensien eher schattige Standorte, aber auch ein Platz im Halbschatten ist vollkommen in Ordnung.


Ursprünglich kommen die farbenfrohen Pflanzen aus Japan und China, gegen Ende des 18. Jahrhunderts fanden sie auch ihren Weg nach Europa. Aus den asiatischen Hortensien hat man unterschiedliche Sorten gezüchtet: Kletternde Arten können teilweise eine Höhe von bis zu 7 m erreichen.


Es gibt Pflanzen mit weißen, blauen, hellgrünen und pinkfarbenen Blütenständen. Besonders begehrt sind die leuchtend blauen Sorten. Diese entwickeln sich häufig aus vormals pinken Blüten. Abhängig ist die Verschiebung ins Blaue vom pH-Wert des Bodens und dem dort vorkommenden Aluminiomoxid-Gehalt. Ein eher saurer Boden kann mit entsprechender Düngung erreicht werden.


Hortensien im Kübel können bei guter Standortwahl problemlos überwintern. Dafür sollten sie allerdings ausreichend vor Wind und Kälte geschützt werden. Frost bis zu -10 Grad Celcius können die Pflanzen durchaus überstehen. Sollten die Temperaturen allerdings längerfristig niedriger sein oder es im Winter häufig zu Regenfällen kommen, solltest Du die Blumen im Keller überwintern lassen. Dabei sollte es im Keller jedoch nicht wärmer als 5 Grad Celsius sein. 

Hortensie mit blauer Blüte

Hortensien Krankheit Nr. 1: Echter und falscher Mehltau

Diese Pilzerkrankungen gehören mit zum häufigsten Befall von Hortensien. Der echte Mehltau ist als Schönwetterpilz bekannt und entsteht vornehmlich bei sonnigem und trockenem Wetter, während der falsche Mehltau hingegen feuchte Witterungsbedingungen benötigt. Die beiden Pilzerkrankungen lassen sich leicht unterschieden:

Der echte Mehltau entsteht überwiegend auf der Blattoberseite, er lässt sich in der Regel leicht abwischen. Der Pilz wird oft über den Wind weitergetragen und setzt sich anfangs als weißer Belag ab. Später färben sich die Blätter braun bis braun-grau und vertrocknen zusehends vom Rand her. Häufig fällt diese Erkrankung erst im Sommer auf, da sich dann die Furchtkörper der Sporen ausbilden.

Falscher Mehltau hingegen ist an einer Verfärbung sowohl auf der Ober- als auch der Unterseite der Blätter erkennbar. Die Blattunterseite ist oft mit einem grauen bis grauvioletten Pilzrasen bedeckt, während auf der Oberseite gelbliche Fleckungen erkennbar sind. Durch Regen sammelt sich auf den Blättern meist ein dünner Wasserfilm, in dem die Pilzsporen schwimmen. Durch Spaltöffnungen im Blatt können sie so in die Pflanze eindringen.

Was kann ich tun?

Zunächst solltest Du die verwelkten Blätter entfernen und entsprechend in der Tonne entsorgen, um eine Ausbreitung des Pilzes zu vermeiden. Bitte entsorge die Pflanzenreste nicht im Kompost, da sich so die Sporen ausbreiten können, wenn Du den Kompost später zum Düngen verwendest.



Bei leichtem Befall der Pflanze mit echtem Mehltau oder zur Vorbeugung empfehlen wir regelmäßig die Spritzbehandlung mit einer Mischung aus Milch und Wasser. Dabei solltest Du aufgrund des höheren Fettgehalts Roh- bzw. Vollmilch verwenden und dieses mit Wasser im Verhältnis von 1:8 mischen. Gib die Lösung in eine Sprühflasche und besprühe die befallenen Blätter am besten mehrmals täglich. Das in der Milch enthaltene Natriumphosphat schützt die Abwehrkräfte Deiner Hortensien, die Milchsäurebakterien sorgen für ein ungünstiges Milieu für den Pilz. Den falschen Mehltau erreicht man mit dieser Methode jedoch nicht, da er vermehrt die Unterseite des Blattes befällt.



Außerdem kannst Du mit einer Mischung aus Backpulver, Rapsöl und Wasser den echten Mehltau bekämpfen. Löse dazu ein Päckchen Backpulver in 2 Litern Wasser auf und gib circa 20 Milliliter Rapsöl dazu. Das enthaltene Natron sorgt in Verbindung mit dem Wasser für ein leicht basisches Milieu, welches für den Pilz ungünstig ist. Auch im Rapsöl sind Stoffe enthalten, die für entsprechende Pilze oft schädlich sind und auch in gängigen Pflanzenschutzmitteln enthalten sind (sogenannte Phosphatidylcholine). Du brauchst es nicht täglich auf die Blätter zu sprühen, sondern kannst Dich auf 1 bis 2 Mal pro Woche beschränken.



Der Krankheit vorbeugen

Im Gegensatz zum echten Mehltau überwintert der falsche Mehltau meist im Falllaub oder in Pflanzenresten. Diese müssen daher vor dem Winter entsorgt werden. Außerdem solltest Du die Pflanzen stets von unten gießen, sodass sich der falsche Mehltau nicht auf den Blättern festsetzen kann. Eine übermäßige Düngung mit Stickstoff ist grundsätzlich zu vermeiden. Dies kann dazu führen, dass das Pflanzengewebe großflächig aufweicht und so der Pilz nach der Keimung leichter eindringen kann.

Hortensien Krankheit Nr. 2: Grauschimmel

Der Grauschimmel (Botrytis cinerea) gehört ebenfalls zu den am meisten verbreiteten Pilzerkrankungen. Da Hortensien oft im Schatten oder Halbschatten wachsen, findet der Pilz hier optimale Bedingungen zum Wachsen. Meist sind bereits geschwächte Pflanzen besonders anfällig. Der Pilz ist erkennbar an zunächst braunen, später faulenden Flecken auf den Blättern. Bei fortschreitender Erkrankung werden sämtliche Bestandteile der Pflanzen mit einem grauen, pelzigen Pilzrasen bedeckt. Durch den Pilz in der Pflanze hervorgerufene Apoptose sterben die betroffenen Zellen ab, in der Folge verwelken Blätter und Fruchtkörper und fallen schließlich ab. In alten Pflanzenresten können Pilzsporen bis zu mehrere Jahre problemlos überdauern, bis sie in einem günstigen Milieu erneut zu keimen beginnen. Dieser Pilz befällt nicht nur Deine Hortensien, sondern kann sich mühelos im gesamten Garten ausbreiten.

Was kann ich tun?

Auch hier solltest Du zunächst alle befallenen Pflanzenteile entfernen. Achte auch darauf, bereits vertrocknete Teile der Pflanze in der Tonne zu entsorgen. Bitte keine vom Pilz befallenen Teile in den Kompost werfen, da Du den Pilz bei einer Dünung so im ganzen Garten verteilen könntest.

Der Krankheit vorbeugen

Da sich der Pilz häufig über Spritzwasser ausbreitet, ist darauf zu achten, die Hortensie bereits morgens und stets von unten her zu gießen. So kann das Wasser in der Sommerwärme schnell verdunsten und eine Ausbreitung des Pilzes wird vermieden. 


Achte darauf, dass genügend Abstand zwischen Deinen Pflanzen besteht. Eine zu Dichte Bewachsung hilft dem Pilz sich auszubreiten. Ausreichend Abstand sorgt dafür, dass Spritz- und Regenwasser schnell verdunsten kann.


Es hat sich gezeigt, dass Knoblauch und andere Zwiebelgewächse zwischen den Blumen gesetzt dafür sorgen, einem Grauschimmelbefall vorzubeugen. Außerdem kannst Du eine Mischung aus Zwiebelschalen und Knoblauch als Tee aufgegossen verwenden. Gib nach Möglichkeit noch etwas Moosextrakt hinzu und lass die Mischung 24 Stunden lang ziehen. Danach kannst Du Deine Hortensien mittels einer Sprühflasche benetzen. Regelmäßig angewendet kann dies Deine Blumen vor Grauschimmel schützen.

Hortensien Krankheit Nr. 3: Blattfleckenkrankheit

Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die entweder durch Pilze oder durch Bakterien und Viren ausgelöst werden kann. Die Ausprägung variiert häufig: Typisch für von Viren verursachte Blattflecken sind eine mosaikartige Verbreitung. Meist sind jedoch Pilze dafür verantwortlich. Erkennbar ist die Erkrankung an gelben, roten, brauen und schwarzen Flecken, die meist dunkel umrandet sind. Bei bakteriellem Befall ist der Rand eher hellgelb gefärbt. In der Mitte der Flecken siehst Du bei von Pilzen verursachten Flecken häufig den Fruchtkörper des Pilzes. Die anfangs vereinzelte Ausbreitung wird mit der Zeit immer dichter. Auf der Unterseite der Blätter wirst Du häufig einen feinen Pilzrasen erkennen.

Hortensie mit Blattfleckenkrankheit

Was kann ich tun?

Zunächst solltest Du ausschließen, dass die vermeintliche Blattfleckenkrankheit einen parasitären Ursprung hat. Es kann hin und wieder auch zu Verbrennungen kommen, z. B. nach dem Gießen bei praller Sonneneinstrahlung. Auch die falsche Verwendung von Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln kann dazu führen, dass sich bei Deinen Hortensien Blattflecken sichtbar machen.



Bist Du dir sicher, dass es sich um Pilzbefall handelt, solltest Du umgehend befallene Pflanzenteile entfernen und sie in der Tonne oder im Hausmüll entsorgen. 



Der Krankheit vorbeugen

Da diese Erkrankung häufig bereits geschwächte Pflanzen befällt, ist eine gute Pflege Deiner Hortensien besonders wichtig. Auch hier solltest Du darauf achten, Deine Pflanzen stets von unten zu gießen, um eine Ausbreitung zu verhindern.



Sorge für einen ausreichenden Abstand zwischen Deinen Blumen, da sie sonst durch Licht- und Nährstoffmangel unnötig geschwächt werden können. Eine regelmäßige Düngung hilft dabei, Deine Hortensien zu stärken.



Hortensien Krankheit Nr. 4: Nährstoffmangel

Häufig sorgt eine Nährstoffmangel im Boden für gewisse Mangelerscheinungen. Sollten sich Deine Hortensien gelb färben, muss dies nicht unbedingt ein Pilzbefall sein. Oft ist dies ein Zeichen für eine Chlorose und damit ein Zeichen für einen Mangel an Eisen, Zink, Mangan und Schwefel. Hortensien stellen grundsätzlich große Ansprüche an die Versorgung mit den richtigen Nährstoffen und sollten daher regelmäßig gedüngt werden. Mehr dazu erfährst Du in unserem Ratgeber Düngung

Hortensien benötigen eine Vielzahl unterschiedlicher Nährstoffe und Spurenelemente. Zu den wichtigsten Hauptnährstoffen gehören Phosphor (P), Magnesium (Mg), Stickstoff (N), Kalium (K) und Kalzium (Ca). Außerdem helfende Folgende Spurenelemente dabei, den Stoffwechsel der Pflanzen ausgeglichen zu halten: Zink (Zn), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Silizium (Si) und Molybdän (Mo). Sorge mit entsprechender Düngung dafür, die Pflanzen ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Hortensien Schädling Nr. 1: Spinnmilben

Die winzigen Milben werden nicht mal einen Millimeter groß, Du kannst sie aber trotzdem mit bloßem Auge erkennen. Sie weben zahlreiche dichte Netze ober- und unterhalb der Blätter. Oft legen sie an der Unterseite des Blattes ihre Eier ab. Da die Milben die Blätter aussaugen, wirken diese oft welk und schwach. Diese Saugstellen sind als kleine, weiße Punkte auf den Blättern erkennbar.

Maßnahmen

Es gibt zahlreiche Hausmittel, mit denen Du die kleinen Schädlinge bekämpfen kannst. Vor allem Rapsöl und Teebaumöl haben sich dabei als wirksames Mittel erwiesen. Gib dazu jeweils circa 15 Tropen Öl auf 300 Milliliter Wasser und schüttel die Mixtur ordentlich. Du kannst Deine Hortensien damit problemlos mehrmals täglich besprühen.

Hortensien Schädling Nr. 2: Blattläuse

Unter bestimmten Witterungsbedingungen können sich Blattläuse sehr stark vermehren und machen dann auch vor Hortensien keinen Halt. Diese Tiere sind etwas größer als die Spinnmilben. Einen Befall erkennst Du an dem klebrig-glänzenden Belag auf den Blättern, den die Läuse hinterlassen. Außerdem rollen sich befallene Blätter häufig ein und junge Knospen sterben ab, fallen schließlich sogar aus. Manchmal geht ein Befall mit einer schwarzen Verfärbung der Blätter einher.

Maßnahmen

Da sich Blattläuse rasant vermehren und Pilzerkrankungen übertragen können, solltest Du frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um sie erfolgreich zu bekämpfen.

Ein natürlicher Fressfeind der Blattlaus ist der Marienkäfer. Diesen kannst Du im Fachhandel erwerben und bei deinen Hortensien aussetzen. Auch Meisen und andere Tiere ernähren sich von dem kleinen Parasiten.

Bevor Du es mit einem chemischen Mittel versuchst, kannst Du auch eine Milch- oder Rapsöl-Mischung anwenden. Vermengt mit etwas Spülmittel und warmen Wasser kannst Du diese Mischung mehrmals täglich auf die Blätter auftragen. Gegen grüne Blattläuse kann auch eine Seifenlauge hilfreich sein, allerdings solltest Du damit sparsam umgehen, um nicht den Boden zu schädigen.

Hortensien Schädling Nr. 3: Wollläuse

Die kleinen Schädlinge sind gut an ihrer ovalen Körperform und den weißen Härchen erkennbar. Sie werden bis zu 7 Millimeter groß. Da sie regelmäßig an den Pflanzen saugen, hinterlassen sie häufig klebrige Stellen, die sich mit der Zeit durch Pilzbefall dunkel verfärben. Anschließend werden befallene Blätter häufig gelb und sterben mit der Zeit ab.

Maßnahmen

Wollläuse haben einige Fressfeinde: Durch eine aktive Fauna wird dafür gesorgt, dass Deine Hortensien von den Läusen verschont bleiben. Sollte es dennoch zu einem Befall kommen, kannst Du im Tierfachhandel Schlupfwespen, Florfliegen oder Marienkäfer erwerben und in Dein Beet setzen. Mit der Zeit werden diese die Wollläuse von Deinen Hortensien vertreiben.

Alternativ kannst Du auch auf ein Hausmittel setzen: Löse dazu 12 g Parafinöll und 10 Tropfen Spülmittel in einem Liter Wasser auf. Diese Lösung ist für Deine Hortensien unschädlich, aber die Wolllaus wird in der Regel dadurch vertrieben. Mit einer Sprühflasche kannst Du dies bei Bedarf ein bis zwei Mal pro Woche auf Deine Hortensien großzügig auftragen.

Präventivmaßnahme: Hortensien schneiden oder nicht?

Du kannst Krankheiten und Schädlingen auch durch richtiges Schneiden vorbeugen. Häufig werden die Blumen jedoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt geschnitten. Der richtige Zeitpunkt für einen ordentlichen Schnitt ist abhängig von der entsprechenden Art der Pflanze. Grundsätzlich können Hortensien in zwei unterschiedliche Gruppen unterteilt werden:

Hortensie schneiden

Am vorjährigen Holz blühende Pflanzen: Hierbei handelt es sich um sogenannte Bauernhortensien (Hydrangea macrophylla) und Eichenblatt-Hortensien (Hydrangea quercifolia). Hier sollte ein grober Schnitt im Frühjahr unbedingt vermieden werden. Beschränke Dich darauf, die Pflanzen lediglich ein wenig zu verjüngen und alte Blütenstände zu entfernen. Dies hängt damit zusammen, dass entsprechende Hortensien bereits im Herbst ihre Blütenanlagen für das kommende Jahr ausbilden. Man sagt daher auch, dass sie am vorjährigen Holz blühen. Wenn Du hier also im Frühjahr zu stark schneidest, verlierst Du eine große Menge an Blüten. Häufig kann auch ein fehlender Winterschutz ursächlich dafür sein, dass bei diesen Hortensienarten die im Vorjahr ausgebildeten Blüten im Frühjahr schon im Winter abgefroren sind.

Am einjährigen Holz blühende Pflanzen: Zu dieser Gattung gehören die sogenannten Rispen- (Hydrangea paniculata) oder Schneeball-Hortensien (Hydrangea arborescens). Diese Pflanzen bilden ihre Blüten im selben Jahr aus, in dem sie blühen. Du kannst diese Pflanze also bedenkenlos zurückschneiden. Die Schneeball-Hortensie lässt sich im Frühjahr auf bis zu 10 bis 15 cm über dem Boden zurückschneiden, sodass sie in der Folge eine stärkere Verzweigung ausbilden kann. Im Juni kannst Du einen weiteren Schnitt vornehmen, um einen bis September andauernden Blütenflor zu erreichen. 

Bernd’s Profitipps im Überblick

Hortensien-Krankheiten sind unschön und Bernd hat ein Herz für Blumen. Nachdem Du nun die häufigsten Krankheitsbilder und Schädlinge kennst, hier nochmal die wichtigsten Tipps für Dich:

  • Der richtige Standort für Deine Hortensien hält Deine Blumen gesund. Im ausführlichen Standort Ratgeber erfährst Du von Bernd, worauf Du genau achten musst.

  • Ein nährstoffreicher Boden sorgt dafür, dass Deine Hortensien prächtig blühen. Im Ratgeber Hortensienerde hat Bernd Dir alle wichtigen Tipps für einen guten Boden zusammengefasst.

  • Begutachte Deine Hortensien regelmäßig, damit Du Krankheiten frühzeitig erkennst und rechtzeitig eingreifen kannst. So verhinderst Du Folgeschäden und eine Ausbreitung der Krankheiten.

  • Manchmal lässt sich ein starker Befall durch Pilze oder Schädlinge nicht verhindern, so dass der Weg an Pestiziden oder Insektiziden leider nicht vorbeiführt.

Falls Deine Hortensien ein Krankheitsbild zeigen und Du nicht weißt, wie du reagieren sollst, warte nicht lange und frage Bernd um Rat! Schreibe gerne eine E-Mail an bernd@hortensien-bernd.de oder rufe uns unter 04445 / 9869446 an und lasse Dich von Bernd und seinem Experten-Team beraten!

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