Hortensien düngen – Bernd’s Ratgeber für optimalen Hortensiendünger

Hortensien Bernd mit Pflanze

Auf der folgenden Seite verrät dir Bernd alle seine Profi-Tipps zum Thema Hortensien düngen - bei weiteren Fragen sind Bernd und sein Team jederzeit für Dich da. 

Hortensien düngen – Bernd’s Ratgeber für optimalen Hortensiendünger

Mittlerweile bieten viele unterschiedliche Shops Dünger für Hortensien an. Dies macht Sinn, denn Hortensien haben grundsätzlich einen hohen Anspruch an viele verschiedene Nährstoffe, somit also auch an die richtige Zusammensetzung des Düngers. Wenn Du unseren Experten Bernd fragst, wird er Dir sagen: „Achte immer darauf, die richtige Erde und vor allem auch den richtigen Hortensiendünger für Deine Hortensien zu verwenden!“ Damit Du weißt, worauf es beim Pflanzen und Düngen Deiner Hortensien ankommt, legen wir Dir Bernd’s Ratgeber für Hortensiendünger ans Herz. 

Hier erfährst Du alles, was Du über einen guten Dünger und gute Erde für Deine Hortensien wissen solltest.

Das lernst Du von Bernd:

  • Was macht guten Hortensiendünger aus?
  • Ist der pH-Wert Deiner Gartenerde optimal?
  • Wie kannst Du Hortensien optimal versorgen?
  • Torf als Dünger – wie sinnvoll ist das?
  • Laubhumus einfach selbst gemacht
  • Rinderdung – organisch und gut
  • Bernd’s optimaler Hortensiendünger
  • Bernd's Extratipps
  • Fazit: Hortensiendünger ist einfach selbst zu machen

Was macht guten Hortensiendünger aus?

Um zu ergründen, was am besten als Dünger und welche Erde für Deine Hortensien geeignet ist, macht es Sinn, sich zu fragen, wo die Hortensien ihren Ursprung haben. Ursprünglich stammen diese pflegeleichten Pflanzen aus Asien und wurden gegen Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. In Japan wurde die wunderschöne Blume zunächst über Jahrhunderte kultiviert. Ihr botanischer Name hydrangea leitet sich von hydro (griechisch für Wasser) und angeion (gr. für Gefäß) ab, was bereits ein Indiz für ihren hohen Wasserbedarf ist. Eigentlich wächst sie bevorzugt in der Nähe von feuchten Laubwäldern und benötigt für gutes Wachstum kalkarme Böden mit reichlich Humus. Es kommt also auf einen guten Boden an. Aber wie sollte der Boden denn nun genau beschaffen sein?

Beschaffenheit des Bodens

Hortensien sind flachwurzelnde Pflanzen. Das bedeutet, dass sie im Gegensatz zu Tiefwurzlern ihre Wurzeln überwiegend in den oberen Bodenschichten ausbilden. Dies geschieht teller- oder strahlenförmig knapp unter der Oberfläche. Da Hortensien gleichzeitig einen hohen Wasserbedarf haben, bevorzugen sie lockere Erde, da sie so die sich in Bodennähe ablagernde Feuchtigkeit besser aufnehmen können. Karger oder stark verdichteter Boden ist daher ungeeignet als Standort für Deine Hortensien, denn dort können sich Wurzeln nur schlecht ausbilden und der Boden nimmt nur einen kleinen Teil des Wassers in Bodennähe auf.

Nährstoffreicher Boden

Über das Regenwasser werden Nährstoffe schnell in die oberen Bodenschichten eingeschwemmt: Regenwasser bindet das in der Luft enthaltene Kohlendioxid und wandelt sich so zu einem gewissen Teil in Kohlensäure um. Durch diese leicht saure Eigenschaft kann das Regenwasser im Boden gebundene Mineralien lösen und sie so für Deine Hortensien aufnahmefähig machen. Dazu gehören unter anderem Stoffe wie z. B. Eisen, Kalzium und Kalium, aber auch Mangan, Zink und Kupfer sind dringend benötigte Spurenelemente für Deine Hortensien.

Optimaler Boden für Hortensien

Ist der pH-Wert Deiner Gartenerde optimal?

Grundsätzlich ist also darauf zu achten, dass die Erde in Deinem Garten von lockerer Struktur ist, möglichst wenig Kalk (Kalziumkarbonat) enthält und zusätzlich durch dazugegeben Humus eine hohe Nährstoffdichte erhält. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der pH-Wert im Boden optimal ist. Ein basisches Milieu ist häufig ein Anzeichen für einen zu hohen Kalkgehalts. Zwar vertragen deine Hortensien eine gewisse Menge an Kalk, denn dieser enthält auch das für sie wichtige Kalzium. Doch weniger Kalk ist in diesem Fall mehr! Von einem kalkhaltigen Boden spricht man in der Regel bei einem Anteil von Kalziumkarbonat von mehr als 40 %.

Der optimale pH-Wert für Deine Hortensien liegt zwischen 4 und 4,5 - der Boden ist also leicht sauer. Du kannst diesen Wert z. B. mit einem Teststreifen aus dem Gartencenter ermitteln, den du auf eine vorbereitete Bodenprobe anwendest. Du kannst aber auch mit einem kleinen Trick und ein paar Hausmittelchen grob analysieren, ob Dein Boden von eher saurer oder eher basischer Beschaffenheit ist:

Dafür benötigst Du lediglich etwas Backpulver und ein kleine Menge möglichst reinen Essig. Fülle dann jeweils eine kleine Menge der Erde, in die Du deine Hortensien pflanzen möchtest oder schon gepflanzt hast, getrennt in zwei Schalen. Dann gibst Du getrennt voneinander jeweils Essig und Backpulver zu den Proben und beobachtest ganz genau, was passiert. Sollte es beim Beträufeln der Erde mit dem eher sauren Essig zum Zischen und Sprudeln auf der Erde kommen, so ist die Erde eher basisch und damit behandlungsbedürftig. Wenn es dagegen beim Beträufeln mit dem basischen Backpulver zu einer entsprechenden Reaktion kommt, sollte Dein Boden sauer und damit optimal für Deine Hortensien geeignet sein. Zeigt sich bei beiden Proben überhaupt keine Reaktion, scheint der pH-Wert Deines Bodens neutral zu sein.

Wie kannst Du Hortensien optimal versorgen?

Sei erstmal unbesorgt, wenn Dein Boden von basischer oder neutraler Natur ist. Dies ist kein Grund zur Panik, denn mit ein paar einfachen Tricks wirst Du Deinen Boden schon aufwerten können, damit sich Deine Hortensien wieder richtig wohl fühlen. Natürlich kannst Du z.B. auch speziell angereicherten Hortensiendünger kaufen, den Du Deinem Boden beimengen kannst.

Bernd jedoch ist der Meinung, dass ein passionierter Gärtner sich auch selbst passenden Dünger anmischen kann. Bevor Du Deinen eigenen Dünger herstellst, solltest Du darauf achten, welche anderen Pflanzen in der Nähe der Hortensien leben. Denn durch speziell angereicherten Hortensiendünger wird der Boden natürlich saurer und es gibt genügend Pflanzen, wie z. B. Lavendel oder Rosmarin, die ein basisches Milieu bevorzugen. Du kannst stattdessen aber auch andere Blumen zu Deinen Hortensien setzen, die ebenfalls in säurehaltigen Böden gedeihen. Dazu gehören unter anderem: Azaleen, Farne, Pfingstrosen, Arnika, Moorbirke, Gartenheidelbeere, Rhododendron, Pappeln, Narzissen, Stechpalme und Primeln.

Torf als Dünger – wie sinnvoll ist das?

Da Torf selbst von Natur aus nährstoffreich und sauer ist, findet er oft Anwendung bei der Herstellung von passender Blumenerde. Torf entsteht durch Pflanzenreste abgestorbener Moorpflanzen, die sich aufgrund von Sauerstoffmangel und Druck unter der Wasseroberfläche zu einem festen Sediment absetzen. Als organisches Sediment verfügt Torf also über viele Mineralien, die für Deine Hortensien ein echter Leckerbissen sind. 

Damit Deine Hortensien sich also richtig wohl fühlen, kannst Du vor dem Einsetzen der Pflanzen eine große Menge Torf mit beimengen. So ist sichergestellt, dass der Boden ausreichend sauer ist und über genügend Nährstoffe verfügt. Allerdings birgt die Verwendung von gekauftem Torf leider auch große Nachteile: Mittlerweile werden jährlich mehrere Millionen Kubikmeter Torf in deutschen Mooren abgebaut. Das führt natürlich zu erheblichen Umweltschäden der empfindlichen Ökosysteme sowie einem unnötigen Abbau der dortigen CO2-Speicher. Wenn Du Deine Hortensien also umweltbewusst mit guter Erde versorgen willst, geben wir Dir weitere hilfreiche Tipps mit den auf den Weg.

Hortensien düngen - Torf

Laubhumus einfach selbst gemacht

Auch wenn Laubhumus bei manchen Gärtnern einen schlechten Ruf genießt, ist der daraus entstehende Humus sehr gut für Deine Hortensien geeignet. Am besten bewährt hat sich eine Mischung aus Eichen-, Eschen- und Buchenlaub. Sammle dafür im Herbst die von diesen Bäumen abgeworfenen, möglichst feuchten Blätter und schichte sie zu entsprechenden Haufen auf. Über den Winter hinweg entsteht daraus ein hervorragend geeigneter Humus. Um die Kompostierung zu beschleunigen, solltest Du die Blätter vor der Schichtung entsprechend zerkleinern. Dieser Laubhumus hat grundsätzlich einen niedrigen pH-Wert und kann nach spätestens 2 Jahren verwendet werden.

Rinderdung – organisch und gut

Rinderdung ist ein sehr beliebter Universaldünger, der vor allem in der Landwirtschaft sehr oft Anwendung findet. Aber auch für Deinen eigenen Garten ist dieser Dünger sehr gut geeignet. Dabei ist die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe davon abhängig, wie die Tiere gefüttert und gehalten werden und wie der Mist in der Folge reift. Kuhmist bietet dabei grundsätzlich die meisten Vorteile für den heimischen Garten, da hier ein hoher Anteil an unverdauten Pflanzenresten enthalten ist (meist 40 bis 60 Prozent). Dies fördert zusätzlich eine hohe Bodenaktivität. Alle zwei bis drei Jahre kannst Du Deinen Boden mit diesem kostengünstigen Dung zusätzlich aufwerten.

Bernd’s optimaler Hortensiendünger

Wenn Du nicht unbedingt speziell angefertigten Hortensiendünger im Gartencenter kaufen möchtest, kannst Du mit ein paar einfachen Handgriffen selbst die passende Mischung herstellen. Dazu benötigst Du lediglich die oben vorgestellten Materialien in ausreichender Menge für Dein Hortensienbeet. Besorge Dir etwas Laubhumus, einen Teil Rinderdung (z. B. im Gartencenter oder von umliegenden Bauern) und vermenge es mit Sand und gehäckseltem Holzkompost. Sobald Du dies ordentlich durchgemischt hast, kannst Du es Deinem Boden zugeben und Deine Hortensien einpflanzen. Vergiss nicht, die Blumen danach gut von unten zu gießen, damit die Wurzeln stark austreiben und die in der Erde enthaltenen Nährstoffe direkt aufnehmen können.

Hortensien gießen

Bernd’s Extratipps

Nun weißt Du, wie Du gute Erde als Dünger für Hortensien herstellst, damit die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgt sind. Damit die Blumen aber kräftig blühen können, ist es wichtig, dass Du sie zusätzlich zumindest zweimal jährlich mit schwefelhaltigem Dünger stärkst. Dazu eignen sich Hornspäne und Hornmehl. Alternativ kannst Du auch eine Mischung aus Kaffeesatz und gehäckseltem Nadelholz zugeben. Dies säuert den Boden zusätzlich und enthält wichtige Mineralien wie Kalium, Phosphor und Stickstoff.

ußerdem ist es wichtig, dass Deine flachwurzelnden Hortensien nicht der Gefahr von Staunässe ausgesetzt sind. Dies macht sie unter anderem anfällig für Pilzerkrankungen. Achte daher auf eine gute Durchlüftung des Bodens. Sollte er stark lehmhaltig sein, kannst Du ihn umgraben und mit einer Mischung aus Sand und Kompost etwas auflockern.

Was macht guten Hortensiendünger aus?

Du hast nun gelernt, wie Du mit ein paar einfachen Handgriffen selbst hervorragende Erde für Deine Hortensien herstellen kannst und welcher Dünger am besten geeignet sind. Bernd hat dir hier noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Achte stets auf einen optimalen pH-Wert, der zwischen 4 und 4,5 liegen sollte. 
  • Nutze organischen, nährstoffhaltigen Dünger, bestehend aus Laubhumus und Rinderdung.
  • Sorge dafür, dass der Boden immer locker und luftdurchlässig ist. So können sich die Wurzeln Deiner Hortensien gut ausbreiten und die vorhandenen Nährstoffe problemlos aufnehmen.

Bernd wünscht Dir ganz viel Spaß beim Experimentieren und Düngen Deiner Hortensie!

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